Die ganzheitliche Wirkung von Kräuter – und Heiltees, Übersicht und Wirkstoffe

Die heilende und aufbauende Wirkung von Kräutern ist seit dem Anbeginn der Menschheit bekannt.  Die Natur stellt mit ihnen den Menschen eine Medizin zur Verfügung, die auf seinen Organismus perfekt abgestimmt ist. So finden eine Vielzahl der Gewächse heute noch immer Anwendung in Kräuter – und Heiltees.

 

Die natürliche Wirkung bei Erkrankungen und Störungen des Wohlbefindens

Springe direkt zum Thema welches dich interessiert:

Jeder Mensch leidet von Zeit zu Zeit unter einer Erkrankung oder einer vorübergehenden Störung, beispielsweise des Verdauungssystems. Diese Erscheinungen sind wichtig, um ernsthaften Erkrankungen vorzubeugen und auf den aktuellen Lebensstil aufmerksam zu machen. Bei einer Erkrankung des menschlichen Organismus ist das Immunsystem alarmiert, welches die Erreger, die zu dieser Krankheit führten, eliminiert. Dieser Prozess stärkt dieses lebenserhaltende System nachhaltig, sodass es gegen vielerlei krankhafte Prozesse gewappnet ist.

Um so wichtiger ist es den Körper und das Immunsystem zu unterstützen.

Eine wichtige Rolle spielen dabei besondere Wirkstoffe, die für uns Menschen die Natur bereithält. Diese natürlichen Heilmittel wirken auf uns ganzheitlich, ohne jedoch Nebenwirkungen zu entwickeln, wie es oftmals bei chemischen Medikamenten der Fall ist. So helfen uns Kräuter- und Heiltees sowohl körperlich, als auch seelisch dabei wieder zu unserer Stärke und einem Gleichgewicht zurückzufinden.

Dank ihrer Komplexität sind heilende Pflanzen und Kräuter schon seit Jahrtausenden wegen ihrer Wirkung bekannt. Dieses Phänomen, dass die Natur dem Menschen auch Gegenmittel gegen Verletzungen und Erkrankungen bereitstellt, hat sicher schon sehr viele Menschenleben gerettet.

Die Tatsache, dass auch eine Vielzahl von chemischen Medikamenten der natürlichen Wirkstoffe nachempfunden worden sind, bestärkt die Theorie über die Heilkraft der Natur.

Bekannt sind die häufigsten Heilkräuter, die ganz regelrecht auch in der Küche zum Einsatz kommen. An ihrer Verwendungsart lässt sich oft leicht deren Wirkung ableiten. So wirkt sich beispielsweise Kümmel positiv auf die Verdauung aus, wirkt Blähungen entgegen und aktiviert die Verdauungssäfte bei Speisen mit einem hohen Fettanteil. Aus diesem Grund wird Kümmel bei Braten unterschiedlichster Art und Kohl eingesetzt. Eine ganz ähnliche Wirkung lässt sich bei Fenchel, Senf und Anis feststellen.

Wirkung Weiterer klassischer Heilkräuter sind Melisse, Kamille, Pfefferminze, Baldrian und Lavendel

Sie weisen eine entkrampfende und beruhigende Wirkung auf den menschlichen Organismus auf und werden in aller Regel als Tee getrunken. Besonders wohltuend sind dies Heilpflanzen bei Magen – Darmbeschwerden, nervöser Unruhe und Ein- oder Durchschlafstörungen. Es tritt bei einem Genuss über mehrere Tage oder eine gewisse Zeit vor dem Zubettgehen ein Gleichgewicht ein. Dieser Zustand verhilft dem Körper schneller zur Ruhe kommen, weil Stressoren, die der Alltag mit sich bringt, ausgeschaltet werden.

Generell sind Tees botanischer Herkunft wegen ihrer sekundären Pflanzenstoffe und ätherische Öle beliebt. Während die sekundären Pflanzenstoffe für den menschlichen Körper sehr wichtig sind und viele lebensnotwendige Funktionssysteme unterstützen haben die Öle eine besondere Wirkung bei Störungen dieser Systeme. Diese speziellen Öle, die sich alle untereinander nochmals unterscheiden und einzeln bestimmen lassen, machen letztendlich die Heilwirkung der Pflanzen aus.

Die Öle werden in den sogenannten Öldrüsen der Pflanzen gebildet und verbreiten sich dadurch in der Pflanze, weil sich die ölige Flüssigkeit in speziellen Zellen und Gängen ablagern. So findet man die unterschiedlichen ätherischen Öle in den Blütenkelchen, Blättern, Samen, Wurzeln, Schalen der Früchte, den Rinden und direkt im Holz. Die vielen verschiedenen Substanzen helfen auf ihre ganz eigene Weise dem gesamten Organismus. Nahezu für jedes Organ und Organsystem gibt es Hilfe und eine heilende Kraft durch ätherische Öle aus Pflanzen.

Obwohl viele unterschiedliche Einzelwirkstoffe in einem ätherischen Öl existent sind, so weisen  diese doch meist die gleiche Wirkungsweise auf.

Ätherische Öle aus Heilpflanzen entfalten nicht nur im Tee ihre Wirkung

Öle aus Pflanzen werden mittels Wasserdampfdestillation gewonnen. Für diese heilenden und wohltuenden natürlichen Ölen werden, je nach Art, eine große Menge an Pflanzen verwendet, um nur einen geringen Teil an Öl gewinnen zu können. Dieses wird dann entweder pur oder weiterverarbeitet auf die Haut aufgetragen, in Duftlampen verdampft, in Luftreinigern vernebelt oder in Parfums und anderen kosmetischen Produkten verarbeitet.

Dies dient nicht immer nur zur Aromatisierung, vielmehr haben diese Öle eine spezielle Wirkung, die sie durch  das Einatmen oder durch Aufbringen auf bestimmte Hautareale voll entfalten können. So können reine ätherische Öle sowohl physisch, wie auch psychisch wirken, indem sie beruhigen oder die Stimmung aufhellen.

Jedes ätherisches Öl besitzt ein, für die Herkunftspflanze, typisches Aroma. Dieser Duft dient der Pflanze als Schutz, etwa gegen Bakterien, Viren und Pilze.

 

Die sekundären Pflanzenstoffe in Heil – und Kräutertees und ihre besondere Bedeutung für den Menschen

Auch wenn diese für Pflanzen typischen Inhaltsstoffe keinen essenziellen Wert auf den menschlichen Organismus haben, so nehmen sie dennoch Einfluss auf die wichtigen Systemfunktionen des Menschen. So stärken die sekundären Pflanzenstoffe nachhaltig Deine Gesundheit, so Du sie täglich genießt.

Diese speziellen Inhaltsstoffe lassen sich nur in typischen Zellen der Pflanzen finden. Demnach sind sie, im Gegensatz zu den primären Pflanzenstoffen, für diese nicht zum eigentlichen Leben der Pflanze notwendig. So dienen sie der pflanzlichen Substanz beispielsweise zur Abwehr von schädlichen Erregern oder der Festigung des Pflanzenstandes.

Das Chlorophyll, welches bei Pflanzen entsteht, die der Photosynthese unterliegen, sind für diese lebensnotwendig, gehören dennoch zu den wichtigen sekundären Pflanzenstoffen. Sie stellen für den menschlichen Organismus im Grunde eine weitreichende Unterstützung dar.

In vielen Fällen können diese Stoffe jedoch auch eine Therapie in bestimmen pathologischen Lebenssituationen bedeuten. Am deutlichsten wird dies bei der Therapie von der Herzinsuffizienz mittels Digitalis purpurea, einem typischen Wirkstoff aus dem Fingerhut.

Für den Menschen nützliche sekundäre Pflanzenstoffe sind außerdem: Aminosäuren, Terpene, Carbonsäuren, Glycoside, Carotinoide, sowie Phenole und Polyphenole.

 

Übersicht Kräuter für Tee

 

Anis

Wirkstoffe – Substanzen: Anethol (pflanzliches Hormon, ähnlich dem weiblichen Östrogen)
Verwendete Pflanzenteile: Früchte, Samen

 

Baldrian

Wirkstoffe – Substanzen: Ätherische Öle, Polysaccharide, Isovaleriansäure, Gerbstoffe
Verwendete Pflanzenteile: Wurzelstock mit Wurzeln

 

Chistrose

Wirkstoffe – Substanzen: Ätherische Öle, Tanninen (Gerbstoffe), 12 unterschiedliche sekundäre Pflanzenstoffe, u.A. Apigenin, Borneol, Quercitrin, Naringenin, Elagsäure, Eugenol, Limonen, Harz, Ledol, Phenol, Zineol
Verwendete Pflanzenteile: Kraut

 

Damiana

Wirkstoffe – Substanzen: Ätherische Öle, Bitterstoff Damianin, Thymol, Terpene, Tannin, Harz, Koffein im Stängel
Verwendete Pflanzenteile: Kraut

 

Eberesche/Vogelbeere

Wirkstoffe – Substanzen: Ätherisches Öl, Vitamin C, Gerbstoff, Zitronensäure, Spuren von Parasorbinsäure (leicht giftig), Pektin, Bitterstoffe
Verwendete Pflanzenteile: Rinde, Blätter, Blüten, Früchte/ Beeren

 

Fenchel

Wirkstoffe – Substanzen:Ätherisches Öl mit den Inhaltsstoffen: Phenylpropanoiden, Anethol, Fenchon, Limonen, Pinen, Flavonoide, Phytoöstrogene
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Stängel, Samen, Wurzeln, Ätherisches Öl

 

Gundermann/ Gundelrebe

Wirkstoffe – Substanzen: Ätherisches Öl, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Saponine, Mineralien, Vitamin C, organische Säuren
Verwendete Pflanzenteile: Blätter

 

Giersch

Wirkstoffe – Substanzen: Ätherische Öle, Vitamin A, Vitamin C, Eisen, Kupfer, Mangan, Titan, Bor, Kalium, Saponine, Polyn, Harz
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Sprossen, Wurzeln, Früchte, Verwendung frisch als Salat, als Limonade und Tee, auch zu Waschungen

 

Griechischer Bergtee/Griechisches Eisenkraut

Wirkstoffe – Substanzen: Ätherische Öle : Myristicin, Menthol, Thymol, Carvacrol
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Blütenkerzen, Stängel

 

Hagebutte

Wirkstoffe – Substanzen: Vitamin C, Flavone, Fruchtsäuren, Vitamin B- Komplex, Beta – Carotin, Ascorbinsäure, Pektin, Gerbstoffe, Zucker, Mineralstoffe, besonders Kalium
Verwendete Pflanzenteile: Schalen der Hagebutten – Früchte

 

Heidelbeere

Wirkstoffe – Substanzen: Gerbstoffe, wie Tannen, Vitamin C, Carotine, blauer Pflanzenfarbstoff Anthocyan (natürliches Antibiotikum), Antioxidantien
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, getrocknete Beeren

 

Ingwer

Wirkstoffe – Substanzen: Vitamine, Mineralien (Kalium, Kalzium, Eisen), Antioxidantien, ätherische Öle: Zingiberen, Zingiberol, Scharfstoffe: Gingerole, Shogaole, Diarylheptanoide
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel, frisch gerieben oder getrocknet

 

Johannisbeere (schwarze, weiße, rote)

Wirkstoffe – Substanzen: Vitamine A und B, sowie einen hohen Anteil von Vitamin C, Gamma – Linolensäure (GLS) im Öl der Kerne, Flavonoide, Gerbstoffe
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, getrocknete Beeren

 

Johanniskraut

Wirkstoffe – Substanzen: Hypericin, Pseudohypericin, Hyperforin (typische Wirkstoffe des Johanniskrautes), ätherische Öle, Gerbstoffe, Flavonoide, Xanthone
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut und Blüten

 

Kamille

Wirkstoffe – Substanzen: Ätherische Öle, Chamazulen, Bisabolol, Glykoside, Azulen, Flavone, Bitterstoffe, Cumarin
Verwendete Pflanzenteile:
Getrocknete Blüten

 

Lavendel

Wirkstoffe – Substanzen: Ätherisches Öl, Glykoside, Saponine, Gerbstoffe
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten

 

Linde, Lindenblüten

Wirkstoffe – Substanzen: Ätherische Öle, Farnesol, Saponine, Schleimstoffe, Gerbstoffe, Flavonoide
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten

 

Mariendistel

Wirkstoffe – Substanzen: Harz, Histamin, Silibinin, Silybin, Silicristin (spezifische Wirkstoffe), Tyramin, ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoffe, biogene Amine
Verwendete Pflanzenteile:
Samen mit Schale

 

Melisse, Zitronenmelisse

Wirkstoffe – Substanzen: Ätherische Öle, Harz, Schleimstoffe, Gerbstoff, Bitterstoffe
Verwendete Pflanzenteile:
das ganze Kraut

 

Mutterkraut/ Falsche Kamille/ Römische Kamille

Wirkstoffe – Substanzen: Ätherische Öle, Chrysanthenol, Stigmasterol, Beta- Sitosterol, Borneol, Kampfer, Carvacrol, Eugenol, Gerbstoffe, Pyrethrin, Sabinol, Santamarin, Thymol
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut

 

Nachtkerze

Wirkstoffe – Substanzen: Ölsäure, Eiweiße, Lignin und Cellulose, Linolsäure, Gamma- Linolensäure
Verwendete Pflanzenteile:
Samen, Wurzel, Kraut, für Tee Spitzen der jungen Sprößlinge

 

Odermennig, Ackerblume

Wirkstoffe – Substanzen: Ätherische Öle, Triterpene, Flavonoide, Schleimstoffe, Gerbstoffe, Kieselsäure, Bitterstoffe, Agrimoniin (Immunstimulanz)
Verwendete Pflanzenteile:
das ganze Kraut

 

Oregano, Dost, Wohlgemut

Wirkstoffe – Substanzen: Ätherische Öle, Harze, Gerbstoffe
Verwendete Pflanzenteile:
blühendes Kraut

 

Orthosiphon/ Indischer Blasen- und Nierentee

Wirkstoffe – Substanzen: Ätherische Öle, Flavonoide, Kaliumsalze, Saponine, Tannine, Gerbstoffe
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter

 

Passionsblume

Wirkstoffe – Substanzen: Flavonoide, Cumarin, Vitexin, Umbelliferon, Maltol, Harmin, Stigmasterol, Sitosterol, Luteolin, Kaemferol, typischer Wirkstoff: Passiflorin
Verwendete Pflanzenteile:
ganzes Kraut

 

Petersilie

Wirkstoffe – Substanzen: Ätherische Öle, Vitamin C, Eisen, Apiin, Apiol, Flavonoide, Furocumarin, Gerbsäure, Glykoside, Myristicin, Salicylate, wie Salicylsäure (Schmerzstiller), Thymol, Umbelliferon, Zink
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Samen, Wurzel

 

Pfefferminze/ Ackerminze

Wirkstoffe – Substanzen: Ätherische Öle ( v.a. Menthol), Gerbstoffe, Enzyme, Bitterstoffe
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter der Pflanze

 

Quendel/ Feld- Thymian

Wirkstoffe – Substanzen: Ätherische Öle, Bitterstoffe, Borneol, Citronellol, Flavonoide, Gerbstoff, Gerbsäure, Camphen, Pinen, Geraniol, Terpineol, Thymol
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter und Kraut

 

Ringelblume/ Butterblume

Wirkstoffe – Substanzen: Ätherische Öle, Bitterstoffe, Calendula- Sapogenin (typischer Wirkstoff), Saponine, Glykoside, Carotinoide, Xanthophylle, Flavonoide, Stigmasterol, Beta- Sitosterol, Salicylsäure (Schmerzstiller), Taraxasterol, Violaxanthin
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten

 

Rosenwurz/ Rhodiola

Wirkstoffe – Substanzen: Adaptogene, Glykoside, Aglykon, Rhodiolosid und Rosavin (typische Wirkstoffe), p- Tyrosol. Flavonoide, Proanthocyanidine, organische Säuren, Terpenoide
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel

 

Rooibos (grüner, roter), Buschmanntee, Massaitee

Wirkstoffe – Substanzen: Ätherische Öle, Flour, Vitamin C, Aluminium, Kalk, Borneol, Eugenol, Essigsäure, Flavonoide, Vitamin C, Gerbsäure, Gallussäure, Kaffeesäure, Eisen, Kalium, Kupfer, Limonen, Linalool, Mangan, Magnesium, Natrium, Polyphenole, Thymol, Rutin, Zink, Querzetin
Verwendete Pflanzenteile:
Stängel, Blätter

 

Salbei

Wirkstoffe – Substanzen: Ätherische Öle, Kampfer, Salviol und Salven (spezifische Wirkstoffe), Asparagin (wertvolle Aminosäure), Borneol, Bitterstoffe, Carnosinsäure, Zineol, Flavonoide, Gerbstoff, Gerbsäure, Harz, Limonen, Menthol, östrogenhaltige Substanzen, Pinen, Salicylsäure (Schmerzstiller), Terpineol, Thymol, Zink, Vitamine
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter

 

Sanddorn/ Dünendorn, Sandbeere

Wirkstoffe – Substanzen: Vitamine C (10x mehr als Zitronen), B12, E, Beta- Carotin (Vorstufe des Vitamin A), Gerbstoffe, Gerbsäure, Beta- Sitosterol, Flavonoide. wertvolles Öl in den Samenkernen
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, getrocknete Früchte/ Beeren, Samen

 

Schachtelhalm/ Ackerschachtelhalm/ Zinnkraut

Wirkstoffe – Substanzen: Saponine, Flavonoide, Kieselsäure in einem hohen Anteil, Kalium, Kalzium, Magnesium und weitere wertvolle Spurenelemente
Verwendete Pflanzenteile:
Frische Sommertriebe

 

Schlüsselblume/ Himmelsschlüssel, Kraftblume; Wiesen- Primel (geschützte Pflanze – keine Sammlung in freier Natur!)

Wirkstoffe – Substanzen: Ätherische Öle, Flavonoide, Saponine, Primulaverosid und Primverosid (spezifische Wirkstoffe), Phenolglykoside, Gerbstoffe, Kieselsäure, Magnesium, Vitamin C, Kampfer, Gerbstoffe
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel, Blüten

 

Thymian/ Römischer Quendel

Wirkstoffe – Substanzen: Ätherische Öle, Thymol, Kampfer, Carvacrol, Zineol, Geraniol, Limonen, Linalool, Menthon, Terpinen, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Cumarine, Flavonoide, Harz, Saponine, Salicylate (Schmerzstiller), Pentosane, Stigmasterol, Beta- Sitosterol, Zink
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter

 

Traubensilberkerze/ Cimicifuga/ Silberkerze/ Frauenwurzel

Wirkstoffe – Substanzen: Cimifugin und Cimicifugosid (spezifische Wirkstoffe), Ätherische Öle, Phenolcarbonsäuren, Hydroxyzimtsäure-Phenolcarbonsäuren, Hydroxyzimtsäureester, Fukinolsäure, Piscidiasäure, Glykoside, Actesin, Cytisin, Methylcitisin,  Isoflavone, Harze, Bitterstoffe, Phytosterin, Salicylsäure (Schmerzstiller), Gerbstoffe
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzelstock

 

Trauermantel/ Frauenmantel

Wirkstoffe – Substanzen: Gerbstoffe, Bitterstoffe, Phytosterin (Cholesterinsenker), Glykoside, Saponine, Tannine
Verwendete Pflanzenteile:
blühendes Kraut

 

Unsterbliche/ Currykraut

Wirkstoffe – Substanzen: Ätherische Öle, Borneol, Bitterstoffe, Beta- Pinen, Italidion, Nerol, Limonen, Nerylacetat
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut, Blüten, junge Triebe

 

Uzara/ Uzarawurzel

Wirkstoffe – Substanzen: Uzarin (spezifischer Pflanzenwirkstoff), Xysmalorin, Phytosterine, Gerbstoffe, Flavonoide
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel von mindestens 2 Jahre alten Pflanzen

 

Veilchen/ Viole

Wirkstoffe – Substanzen: Bitterstoffe, Saponine, Alkaloid Violin ( spezieller Pflanzenwirkstoff), blauer Farbstoff: Cyamin, Eugenol, Glykoside, Flavonoide, Salicylsäure und Salicylsäure-methylester (Schmerzstiller), Odoratin, Schleimstoffe
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel, blühendes Kraut

 

Verbena/ Zitronenverbena/ Zitronenkraut/ Eisenkraut

Wirkstoffe – Substanzen: Ätherische Öle: Nerol und Neral, Citral, Geraniol und Geranal, Limonen, Linalool
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter

 

Waldmeister/ Leberkraut/ Waldtee

Wirkstoffe – Substanzen: Asperulusid, Cumarin, Gerbstoffe, Bitterstoffe
Verwendete Pflanzenteile:
blühendes Kraut

 

Wegwarte/ Zichorie/ Sonnenwirbel

Wirkstoffe – Substanzen: Ätherische Öle, Bitterstoffe, Inulin (besonderer Ballaststoff), Zucker, Harz, Kalisalze, Gerbsäure, Mannan, Petein, Lacoulin
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel, Kraut, Blüten

 

Weißdorn/ Christdorn/ Zaundorn

Wirkstoffe – Substanzen: Ätherische Öle, Oligomere Proanthocyanidine- OPC (ein besonders wertvolles Flavonoid), Crataegussäure (spezifischer Pflanzenwirkstoff), Trimethylamin, Glycosid, Natrium, Kalium, Aluminium, Saponine, Gerbstoffe, Fructose
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Blüten, Früchte

 

Wermut/ Absinth

Wirkstoffe – Substanzen: Ätherische Öle, Absinthol, Glykosid Absinthin, Artemisin, Absinthiin und Anabsinthiin (spezifische Pflanzenwirkstoffe), Bitterstoffe, Bernsteinsäure
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Kraut

 

Ysop/ Essigkraut

Wirkstoffe – Substanzen: Ätherische Öle, Flavoglykoside: Hesperidin und Diosmin, Cholin, Gerbstoffe, Zucker, Apfelsäure, Gummi, Harz, Farbstoff: Hyssopin
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut

 

Zaubernuss/ Hamamelis

Wirkstoffe – Substanzen: Ätherische Öle, Gerbsäure, Gerbstoffe, Hamamelin und Hamamelitinnin (spezifische Pflanzenwirkstoffe), Chinasäure, Quercetol, Kaempferol, Elagitannin, Flavonoide, Gallussäure, Phenol
Verwendete Pflanzenteile:
Rinde, Blätter

Wie findest Du diesen Artikel / diese Seite?
[Gesamt:1    Durchschnitt: 5/5]