Welcher Tee Schwangerschaft?

Tee für die Schwangerschaft: Unterstützung für die naturgegebenen Prozesse im Leben jeder Frau

 

Die Schwangerschaft ist im Leben jeder Frau ein ganz besonderer Prozess des Werdens. Er stellt einen Ausnahmezustand dar, und bedarf daher Unterstützung und besonderen Schutz. Eine enorme Leistung steht dem menschlichen Organismus mit der Befruchtung der weiblichen Eizelle bevor, was auch an der Seele der werdenden Mutter nicht spurlos vorbeigeht.

All diese Mechanismen, körperlich wie auch psychisch, sind wichtige Voraussetzung für die Entwicklung eines gesunden Neugeborenen und eine stabile emotionale Bindung zwischen der Mutter und ihrem Kind.

Zeitweise können, gerade in besonders schwierigen Situationen, Beschwerden auftreten. Aber auch mit zunehmendem Bauchumfang und Gewicht kann der Zustand für die Frau belastend sein, und ihr somit ihren Alltag erschweren. Hierbei ist die Natur und eine gesunde, an den Zustand angepasste, Lebensweise eine nachhaltige Hilfe.

Den Körper in der Schwangerschaft zu unterstützen, der Frau ein ausgleichendes Mittel zur Seite zu stellen, was ihr Wohlbefinden fördert, das haben sich schon einige Hebammen, Therapeuten und Geburtshelfer zur Aufgabe gemacht. Alle kommen im Grunde immer wieder auf die Mischung der gleichen Hauptkomponenten.

Der Genuss von Koffein, wie es auch in Grüntee enthalten ist, sollte in der Schwangerschaft weitestgehend reduziert werden. Hier ist der Schwangerschaftstee eine gute Alternative, weil er zusätzlich zum Erreichen der täglichen Flüssigkeitsmenge, auch eine therapeutische Wirkung bei Schwangerschaftssymptomen erzielt. So stellt dieser Kräutertee ein wohltuendes Getränk dar, welches durch seinen speziellen Einfluss auf die Frau das Familienleben bereichert.

 

Wie wir ein Schwangerschaftstee hergestellt?

Der Schwangerschaftstee wird, wie bei Kräutertees üblich, mittels sprudelndem Wasser aufgegossen und fünf bis zehn Minuten abgedeckt ziehen

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gelassen. Bei Bedarf kann er mit etwas Rohrzucker oder Honig gesüßt werden. Auch als Kaltgetränk in den heißen Sommermonaten, versehen mit etwas Zitronensaft, ist dieser Tee ein Genuss.

Schwangerschaftstee kann während der ganzen Monate, bis zur Geburt, getrunken werden. Auch dem Genuss darüber hinaus, in der Stillzeit ist nichts entgegenzusetzen. In dieser aufregenden Zeit des Zusammenwachsens der Familie kann der Tee seine wohltuende, harmonisierende Wirkung entfalten.

 

Beschwerden und Befindlichkeitsstörungen, bei denen der Tee Schwangerschaft lindernd hilft

 

Blasenentzündung:

bedingt durch die Weitung des Gewebes des kleinen Becken können Bakterien einfacher in den Harntrakt vordringen. Somit leiden schwangere Frauen häufiger an Blasenentzündungen als nicht schwangere Personen. Der Schwangerschaftstee besitzt eine harntreibende und desinfizierende Wirkung. Auf diese Weise hilft er die Bakterien auszuschwemmen, und somit vorbeugend oder therapeutisch auf die Blasengesundheit einzuwirken. Hierfür sollte der Tee mehrmals täglich, eventuell mit etwas Zitrone getrunken werden. Bei einer bestehenden Blaseninfektion kann der Tee mit dem antibakteriellen Manuka Honig gesüßt werden.

 

Stimmungsschwankungen:  

wegen der veränderten hormonellen Lage kann eine werdende Mutter, gerade zu Beginn der Schwangerschaft  von Störungen des seelischen Gleichgewichts  betroffen sein. Die neue Situation bringt es mit sich, dass die Gefühle  Achterbahn fahren, und die junge Frau zeitweise überglücklich ist, andererseits sehr weinerlich und überfordert. Dies ist insbesondere der Fall, wenn bereits ein Kleinkind zur Familie zählt, um welches sich die werdende Mutter kümmern muss. In diesen instabilen Situationen wirkt der Schwangerschaftstee ausgleichend und harmonisierend. Die Hauptbestandteile, welcher die Wirkung erzielen, ist der Frauenmantel und das Johanneskraut. Letzteres ist für seine antidepressive und Ruhefördernde Wirkung bekannt. Der Tee kann nach einer Zubereitung mit sprudelnd kochendem Wasser und einer Ziehzeit von fünf bis zehn Minuten mehrmals am Tag getrunken werden. Schnell wird sich dann die Wirkung einstellen, die auch die Partnerschaft wieder stabilisiert, welche durch starke Hormonschwankungen in Mitleidenschaft gezogen werden kann. Auch die Erziehung, der bereits im Haushalt lebenden, Kinder fällt nun wieder leichter.

 

Übelkeit:

durch die hormonelle Umstellung des weiblichen Körpers während der Schwangerschaft kommt es, häufig gerade in den Morgenstunden, zu Übelkeit. Diese Befindlichkeitsstörung ist in dem Schwangerschaftshormon HCG begründet, dessen Konzentration im Körper morgens besonders hoch ist. Die Abneigung gegen bestimmte Nahrungsmittel, verbunden mit Übelkeit, stellt eine Vorsichtsmaßnahme dar, welche die werdende Mutter davor bewahrt verdorbene Lebensmittel zu sich zu nehmen. Während die hormonell bedingte Übelkeit während der ersten 12 Wochen verschwindet, kann die Abneigung gegen Speisen die gesamte Schwangerschaft anhalten. Der Schwangerschaftstee harmonisiert, aufgrund der Mischung aus ausgesuchten Kräutern, so wie hier speziell der Frauenmantel, den weiblichen Hormonhaushalt, sodass dieser hier unterstützend einwirken kann. Tees, welche zusätzlich Ingwer enthalten, wirken als Naturheilmittel gezielt die Übelkeit. Hierzu empfiehlt es sich den Schwangerschaftstee mehrmals täglich, gegebenenfalls mit etwas Honig gesüßt, zu genießen.

 

Verdauungsbeschwerden:

das stetige Wachstum der Gebärmutter kann zeitweise zu beschwerden unangenehmen, und gar schmerzhaften, Symptomen im Bauchraum führen. Der Druck auf den Magen und den Darm nimmt zu. So stellen sich Magendruck, Sodbrennen und Blähungen ein. Auch Verstopfungen können eine Folge der vergrößerten Gebärmutter und des Wachstums des Kindes sein. Bei derartigen, belastenden Beschwerden in der Schwangerschaft hilft ein Tee, der zusätzlich mit Pfefferminze und Ingwer versetzt ist. Diese beiden Bestandteile wirken entkrampfend, wärmend und regulieren die Magensäure. Neben einer Ernährungsumstellung, etwa durch den Genuss kleinerer Mahlzeiten, die jedoch häufiger am Tag eingenommen werden, hilft der Tee das Magen – Darm – System der schwangeren Frau wieder ins Gleichgewicht zu bringen. In ausgeprägten Fällen sollte der Tee etwa eine Stunde vor den Mahlzeiten getrunken werden.


Wassereinlagerungen:

gerade mit dem Fortschreiten der Schwangerschaft, und wenn der Schwangerschaftskalender anzeigt, dass die Hälfte bereits hinter der Frau liegt, ist die Belastung der Blutgefäße groß. Diese müssen wesentlich mehr Blut transportieren, was die Gefäßwände durchlässiger macht. So kann Wasser in das Gewebe eintreten und lässt es anschwellen. Betroffen sind häufig die Knöchel, aber auch die Fingergelenke können davon betroffen sein. Diese Stellen reagieren dann mit Spannungen der Haut. Der vermehrte Umfang verhindert, dass enge Schuhe getragen werden können oder die Fingerringe nicht mehr passen. Generell ist diese Erscheinung normal und nicht behandlungsbedürftig, wenn sie nicht über ein bestimmtes Maß hinaus geht. Lange anhaltend, oder wenn sich die Schwellungen stark ausweiten, dann könnten sie die Nieren belasten, die nun mit dem Abtransport der Flüssigkeit überfordert sind. Schwangerschaftstee mit Brennesselkraut kann hier Abhilfe schaffen. Denn die Brennessel leitet Flüssigkeit aus dem Körper und fördert die Harnausscheidung. Nicht nur für das Harnsystem allgemein ist dies wichtig, sie lässt auch die lästigen Schwellungen in den Gelenken verschwinden.

          

Sechs wirkungsvolle Kräuter für die Harmonisierung des weiblichen Organismus während der Schwangerschaft

 

Die Mischung aus sechs wirkungsvollen Kräuter helfen der werdenden Mutter als Naturheilmittel die Herausforderungen, welche eine Schwangerschaft mit sich bringt, souverän zu meistern. Darüber hinaus sorgt er für einen ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt und hilft den Koffeinverzehr zu reduzieren.

  • Brennessel: wirkt harntreibend und leitet so Wasser aus dem Körper, verringert da Entstehen von Ödemen oder reduziert bereits vorhandene
  • Frauenmantel: bringt die Hormone ins Gleichgewicht, fördert die Durchblutung der weiblichen Geschlechtsorgane und wirkt anti – entzündlich
  • Johanniskraut: wirkt psychisch ausgleichend, entspannend und schlaffördernd, ebenso wurde dem Kraut eine antibakterielle Wirkung nachgewiesen
  • Melissenblätter: besitzen eine beruhigende und entkrampfende Wirkung, und ergänzen sich so mit dem Johanniskraut optimal
  • Schafgarbe: ist Blutgerinnungsfördernd und verringert das Wachstum von Krankheitserregern
  • Zinnkraut: fördert zusätzlich die Wasserausscheidung und ist harntreibend
  • Himberblätter: Hebammen empfehlen Himbeerblätter Tee, da dieser den Muttermund erweicht (Senkung des Risikos für einen Dammschnitte). Himbeerblätter können auch Schwangerschaftsübelkeit mindern. Jedoch soll der Tee erst im hinteren Drittel der Schwangerschaft eingenommen werden, denn Himbeerblätter können auch Wehen auslösen.

 

Viele Tees für die Schwangerschaft werden mit natürlichen Aromastoffen, wie etwa denen von Orange, Zitrone oder Rose versetzt. Diese dienen dazu den Tee im Geschmack abzurunden und besitzen keine besondere Wirkung.

Tees für die Schwangerschaft mit einem speziellen Wirkprinzip enthalten Ingwer, Minze oder Folsäure. Diese Mischungen helfen gezielt gegen eine andauernde Übelkeit.

Ausgesuchte Bachblüten in Schwangerschaftstees unterstützen die ausgleichende Wirkung der Kräutermischungen

Ein besonderer Tee für die Zeit der Spätschwangerschaft stellt der Himbeerblättertee dar. Himbeerblätter wirken erweichend auf den Geburtskanal und dienen somit der Geburtsvorbereitung. Himbeerblätter sind des halb in Geburtstees zu finden. Alle Tees, welche Himbeerblätter enthalten, dürfen erst ab der 37. Schwangerschaftswoche getrunken werden, da sonst eine frühzeitige Öffnung des Muttermundes erfolgen könnte.

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